© Heckenrose-Irsching
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  1967 wurde mit einem anmutenden Kapitaleinsatz von 10.000 DM,ein eigenes Schützenheim erbaut. Die Erstellung in vollständiger Eigenleistung und binnen von nur 5 Monaten war nur durch die große Beteiligung vieler freiwilliger Helfer möglich. Voller Stolz führte man noch im gleichen Jahr auf der neuen Anlage mit 10 Schießständen das Sektionsschießen durch. 68 Schützen aus 6 Vereinen beteiligten sich daran und unsere Mannschaft holte den Pokal des 1. Mannschaftssiegers.
1968 veranstaltete unser Verein das Sektionsschießen zum dritten Mal in Folge. Nach 10 Jahren - 1972 - zählte der Verein 100 Mitglieder. Danach musste man ein kleines Tief überstehen; nur noch eine Mannschaft beteiligte sich an den Rundenwettkämpfen. 1976 setzte ein Generationswechsel in der Führung des Vereins ein. In der Jahreshauptversammlung wurde Raimund Siebein zum 1. Schützenmeister und Günther Ostermeier zum 1. Schriftführer gewählt. Erfreulicherweise konnte wieder eine 2. Mannschaft angemeldet werden, die 1978 gleich den Aufstieg in die B-Klasse schaffte. 1978 - 2 Jahre nach seiner Amtsniederlegung - wurde Sebastian Siebein für seine Verdienste um den Verein und seiner 14-jährigen Tätigkeit als 1. Schützenmeister von Sebastian Kaiser zum Ehrenschützenmeister ernannt. Mit der Wahl von Rudolf Kugler, Georg Burghard und Max Kürzinger in der Jahreshauptversammlung war nun die komplette Vereinsführung verjüngt. Der erfreuliche Zustrom von Jungschützen machte es 1979 möglich, eine 3. Mannschaft in die Rundenwettkämpfe eingreifen zu lassen. Beim Sepp-Bauer-Pokalschießen holte unsere Juniorenmannschaft den Wanderpokal des 1. Siegers erstmals nach Irsching. 1981 wurde eine Satzung erarbeitet und genehmigt und am Jahresende erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. 1982 trug unser Verein zum vierten Mal das Sektionsschießen aus. An 11 Schießtagen wurden 171 Schützen aus 10 Vereinen gezählt. Erstmals meldete der Verein eine 4. Mannschaft an. Die 1. Mannschaft konnte sich mittlerweile in der Gauliga etablieren, während die 2. Mannschaft bereits in die A-Klasse aufstieg. Ein Jahr später wurde die 1. Mannschaft Meister der Gauliga und stand somit zum ersten Mal in der Gauoberliga.  Die sportlich erfolgreichste Ära des Vereins begann. 1984 erreichte die 1. Mannschaft mit den Schützen Alfred Beringer, Rudolf Kugler, Heribert See und Raimund Siebein als Aufsteiger die Meisterschaft in der Gauoberliga und qualifizierte sich für den Aufstiegskampf zur Bezirksliga B in Hochbrück bei München. Dort setzte man sich gegen 30 weitere Konkurrenten durch und belegte mit 1484 Ringen den 1. Platz. Wiederum als Aufsteiger wurde die 1. Mannschaft Meister der Bezirksliga B. Der damalige Mannschaftsrekord der Bezirksliga von 1526 Ringen wurde von unserer Mannschaft gehalten. Beim Qualifikationskampf zum Aufstieg in die Bezirksliga A konnten die vorausgegangen Leistung allerdings nicht abgerufen werden, so dass der erneute Aufstieg versagt blieb. Im gleichen Jahr schaffte es Alfred Beringer, den Titel des bayerischen Meisters nach Irsching zu holen.
1987 konnten wir zum 5. Mal das Sektionsschießen abhalten, an dem sich 180 Schützen beteiligten. Der Wanderpokal des ersten Mannschaftssiegers ging wiederum in unseren Besitz über. Im Juni des gleichen Jahres fand mit dem 25-jährigen Gründungsfest ein gesellschaftlicher Höhepunkt statt, zu dem alle Vereine der Sektion eingeladen waren. Am Festsonntag konnte man zahlreiche Ehrengäste und Schützenkameraden begrüßen. Das im Festzelt veranstaltete Prominentenschießen entschied Sektionsschützenmeister Heinrich Steinberger für sich. Auch ein Bürgerschießen - aktive Schützen hatten hier „Startverbot“ - wurde ausgetragen. Der Preis für den 1. Sieger, Herrmann Kürzinger, war eine Reise nach Rom.
1989 wurde erstmals ein Jugendsportleiter gewählt. Erwin Röder übernahm diese wichtige Aufgabe und begann durch Unterstützung von Alfred Beringer mit einer gezielten Jugendarbeit. Die 1. Mannschaft musste nach 6-jähriger Bezirksligazugehörigkeit 1991 in die Gauoberliga absteigen. 3 Jahre später erfolgte der Abstieg in die Gauliga. 1995 stand die gesamte Vorstandschaft wieder vor einem Generationswechsel. Nach 19 Jahren übergab Raimund Siebein das Amt des 1.Schützenmeister an Josef Huber. Alfred Beringer schaffte 1993 den Sprung in den Bundeskader. Drei Jahre später wurde sein Ehrgeiz und Trainingsaufwand belohnt: 1996 holte er bei den Paralympics in Atlanta die Bronzemedaille. Bei seiner Ankunft am Münchner Flughafen wurde er von seinen Vereinskameraden mit Fahnenabordnung und Blaskapelle in Empfang genommen. Tags darauf war dann zu diesem Anlass großes Begrüßungsfest, bei der neben zahlreicher Prominenz ganz Irsching mitfeierte.
1999 wurde Heribert See zum 1. Schützenmeister gewählt, nachdem Josef Huber dieses Amt 4 Jahre ausübte. Die 1. Mannschaft konnte 2000 erneut in die Gauoberliga aufsteigen. Alfred Beringer konnte bei den Paralympics in Sydney 2000 den Erfolg von Atlanta wiederholen. Er holte sich in der Disziplin KK 50 m liegend wiederum die Bronzemedaille. 2002 wurde das Sektionsschießen zum sechsten mal in Irsching ausgetragen, wobei sich 227 Schützen beteiligten. Im Juni des gleichen Jahres fand mit dem 40-jährigen-Gründungsfest mit Weihe der restaurierten Fahne ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte statt. Am Ehrenabend dieses Fests wurden mit Xaver Kürzinger und Andreas Ostermeier zwei verdiente Stützen des Vereines mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Raimund Siebein, der fast zwei Jahrzehnte unser Schützenmeister war, wurde zum Ehrenschützenmeister ernannt. Auch die in den letzten Jahren arg strapazierte Fahne wurde nach erfolgreicher Restauration an diesem Fest neu geweiht.
2003 konnte man durch intensive Jugendarbeit viele Schüler und Jugendliche für den Schießsport begeistern, was den Kauf von 2 neuen Jugendgewehren zur Folge hatte. Dem ständigen Wirtewechsel überdrüssig entschloss man sich, die Bewirtung der Gaststätte in Eigenregie durchzuführen. Somit konnte die Ausrüstung unserer Jungschützen noch mehr modernisiert werden. Beim Sektionsschiessen 2004 in Ilmendorf konnte man mit Sonja Forster erstmals den Sektionskönig stellen.
2005 wurde das Sektionsschießen nun bereits zum siebten Male von der Heckenrose ausgetragen. Rekordverdächtige 254 Schützen aus der Sektion beteiligten sich an diesem fairen Wettkampf. Erstmals und im gesamten Gau eher selten konnte man täglich die geschossenen Ergebnisse via Internet über die Vereinseigene Homepage abrufen. 2006 wurde unserem Verein die Ehre einer Übernahme der Patenschaft bei Alpenrose Ilmendorf erwiesen. Hier konnte man knapp 70 Personen mit neuer, einheitlicher Tracht ausstatten. In sportlicher Sicht konnten die erste und zweite Mannschaft ihren Aufstieg feiern. Ebenso konnte man durch den Kauf einer Luftpistole erstmals in der Geschichte des Vereins eine Pistolenmannschaft gründen. Somit nehmen 5 Mannschaften in der Gaurunde und eine Mannschaft in der Sektionsrunde teil.
2007 wurde Günther Hirmer zum 1. Schützenmeister gewählt, nachdem Heribert See dieses Amt 8 Jahre ausübte. 2008 erzielte die 1. Mannschaft LG in der Gauliga 2 mit 1535 Ringe und die 1. Mannschaft LP in der B-Klasse 1 mit 1419 Ringe jeweils neue Vereinsrekorde. Dies lässt die Hoffnung auf einen weiteren sportlichen Höhenflug keimen. 2009 Gründung eines Bauausschusses, bestehend aus Ostermeier Günther, Ostermeier Ralf, Hirmer Günther, Siebein Raimund und Kolbe Matthias, zur Planung des neuen gemeinsamen Feuerwehr- und Schützenheims. Sportlich gesehen wurde der LG Vereinsrekord von 2008 mit 1535 Ringen der 1. Mannschaft sogar zweimal überboten und liegt aktuell bei 1540 Ringen. Gesellschaftlich war der Vereinsausflug nach See in Tirol sicherlich wieder ein Highlight 2009. 48 Personen reisten in zwei Anreisetagen nach Österreich, um dort ausgelassen ein langes Wochenende miteinander zu feiern.
2010 wurde nun der Aufstieg in die Bezirksliga B zum zweiten Mal geschafft. Dieses Mal heißt das erklärte Ziel aller Bezirksoberliga. Zugleich werden nun auch Planungen über einen Neubau eines Schützenheimes in Angriff genommen. In Kooperation mit der örtlichen Feuerwehr und der Stadt Vohburg als Bauherr konnte bereits im Herbst der Spatenstich erfolgen.
2011 kommt mit Daniel Bachmaier bereits zum zweiten Mal der Sektionskönig aus Irsching. Der Neubau des Schützenheimes nimmt immer mehr Gestalt an und bis zum Jahresende wurden die Außenisolierung und die Kanalisation fertig gestellt. Aber auch der Innenbereich wurde zum Verputzen vorbereitet. 2012 beginnt mit einer sportlichen Höchstleistung. Die erste Mannschaft steigt das erste Mal in der Vereinsgeschichte in die Bezirksoberliga auf. Auch der Vereinsrekord konnte nochmal um einen Ring verbessert werden und liegt nun bei 1541 Ringen. Die 50- Jahrfeier wird im Sommer mit 57 Vereinen und über 1200 Gästen im großen Rahmen durchgeführt.
Der Neubau nimmt immer mehr Gestalt an, so dass am 07.12.2012 nach knapp 10.000 Arbeitsstunden die Standeinweihung gefeiert werden kann.
2013 wird mit 224 Mitgliedern das mitgliederstärkste Jahr der Vereinsgeschichte. Mit Ralf Ostermeier startete durch dessen hervorragenden Leistungen erstmals ein Schütze der „Heckenrose“ bei den Deutschen Meisterschaften in der LG- Schützenklasse. Er erreichte mit einem Ergebnis von 574 Ringen (96, 91, 97, 95, 97, 98) Platz 123 von 152. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird mit Olympiateilnehmer, Weltmeister und Europameister auf unserer Schießanlage Spitzensport durch einen Vorbereitungskampf zweier Bundesligamannschaften und einer  Bayernligamannschaft gezeigt. 2014 bereits zum zweiten Mal wurde ein Vorbereitungswettkampf mit drei Mannschaften der 1. Bundesliga LG und einer Mannschaft der 2. Bundesliga LG ausgetragen. Hierbei wurde auch ein neuer Standrekord erzielt. Gehalten wird dieser von Isabella Straub von der 1. Bundesligamannschaft von Germania Prittlbach und liegt bei herausragenden 398 Ringen. Tatsächlich erbrachte ihr eine „8“ bereits in der ersten Serie die zwei fehlenden Ringe zu maximal möglichen 400 Ringen. 2015 wurde Matthias Kolbe zum 1. Schützenmeister gewählt. Sein Vorgänger Günther Hirmer, der dieses Amt 8 Jahre innehatte, wechselte als erstes Mitglied der “Heckenrose” in die Gauvorstandschaft. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte entschloss man sich einen professionellen Trainer zu organisieren, der die eh schon guten Leistungen unserer Mannschaften auf ein noch höheres Niveau bringen soll. Hierfür konnte man den ehemaligen, österreichischen Nationalkaderschützen Mario Knögler verpflichten. Auch wurde in 2015 eine weitere Mannschaft für die Gaurundenwettkämpfe gemeldet. Mit insgesamt sieben Mannschaften beteiligt man sich somit in diesem Jahr an den Rundenwettkämpfen. Erneut wurde ein Vorbereitungswettkampf Bundesliga auf unserer Anlage ausgetragen. Diesmal mit sogar drei Mannschaften der 1. Bundesliga sowie drei Mannschaften der zweiten Bundesliga. Nachdem man wegen dem Vereinsheimneubaus in den letzten Jahren gesellschaftlich ein wenig kürzer treten musste, konnten man in diesem Jahr wieder einen Vereinsausflug auf eine Hütte in den bayerischen Wald organisieren. Erstmals fand am dritten Oktober keine Dorfmeisterschaft statt. Stattdessen entschloss man sich zusammen mit der FFW-Irsching ein Weinfest mit Live-Musik auszurichten. 2016 knüpfte man sportlich an das vergangene Jahr an und verpflichtete erneut Mario Knögler als Schießtrainer, was an den Leistungen nochmal deutlich ersichtlich wurde. Im Sommer organisierte man wieder einen Vereinsausflug. Diesmal ging es nach Österreich. Im Herbst stand erneut und fast schon traditionell der Vorbereitungswettkampf der Bundesliga auf dem Plan welcher wieder viele Schießsportinteressierte ins Schützenheim zog. Auch konnte wieder ein Weinfest gemeinsam mit der FFW ausgerichtet werden. In dem Rahmen richtete man mit einem Jahr Pause erneut eine Dorfmeisterschaft aus. Neben den sportlichen Aktivitäten ist auch die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit eine Hauptaufgabe für den Verein. In den letzten Jahren waren Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern, Faschingsbälle, die Schützen-Dorfmeisterschaft u.Ä. immer ein fester Bestandteil im Vereinsleben. Unser Schützenheim entwickelte sich längst zu der „Dorfwirtschaft“, in der regelmäßig örtliche Veranstaltungen stattfinden. Der Verein zählt derzeit 221 Mitglieder und beteiligt sich mit 6 Mannschaften an den Rundenwettkämpfen. Die Zahl bestätigt uns mit Freude die Solidarität der Irschinger Bürger zum Schützenverein „Heckenrose“. Wir hoffen, auch in Zukunft ein aktiver Bestandteil und eine Bereicherung für Irsching, der Sektion Vohburg und des Schützengaus Ingolstadt sein zu können.
                                                                           Chronik des Schützenvereins „Heckenrose“ Irsching Nach der dritten Versammlung im Spätherbst 1961 gründeten 8 Irschinger Bürger den Schützenverein „Heckenrose“ Irsching. Diese Versammlung führte auch zur Wahl der 1.Vorstandschaft. Am 3. Februar 1962 meldete Gründungsschützenmeister Sebastian Siebein den Verein mit 18 Mitgliedern beim Sportschützengau Ingolstadt an. Am Ende des gleichen Jahres zählte man bereits 43 Mitglieder. Als Vereinslokal diente die damalige Gaststätte Brunnhuber. 1962 wurden im Schützengau Ingolstadt die Gaurundenwettkämpfe eingeführt. Die „Heckenrose“ war unter den ersten 23 Vereinen, die sich von Anfang an an diesen Wettkämpfen beteiligte. 1966 beschloss der Schützenausschuss, noch im gleichen Jahr eine Fahnenweihe abzuhalten. Am 17.Juli 1966 konnten wir zahlreiche Vertreter des Schützengaues, an deren Spitze Gauschützenmeister Sebastian Kaiser und 50 auswärtige Vereine, zum Fest begrüßen. Im Anschluss an die Feierlichkeiten fand das Sektionsschiessen zum ersten Mal in Irsching statt, an dem sich 74 Schützenkameraden beteiligten. Diese Veranstaltung bescherte dem Verein eine steigende Mitgliederzahl, so dass Ende 1966 der Verein bereits 75 Mitglieder zählte. Die 1. Mannschaft schaffte zum ersten Mal den Aufstieg in die B-Klasse und wegen des Interessenanstiegs konnte eine 2. Mannschaft angemeldet werden.